Einfach anziehend!
Mode und Dresscodes in der Kunst
| Ort | Wallraf |
| Treffpunkt | Foyer |
| Datum | 05.08.2010 |
| Beginn | 19:30 Uhr |
| Preis | 6,-/12,- (KölnTag) je Person |
| Teilnehmer | |
| Anmeldung | bis 04.08.2010 |
Ob spanische Strenge oder französischer Schick – die Mode vergangener Jahrhunderte prägte das Escheinungsbild der Leute. Je nach Stand, Alter und Geschlecht setzte man in den Porträts gezielt auf Accessoires und Schminke um sich vorteilhaft zu präsentieren. Doch was steckte hinter den Dresscodes?
Je nach Bedarf stellte die Kleidung den Reichtum ihres Trägers, seine Bildung oder seine konservative Haltung zur Schau. Auch in der Politik ließen sich mit bestimmter Kleidung deutliche Akzente setzen: So vermied man nach der Französischen Revolution gepuderte Perücken sowie weite Reifröcke und entschied sich für ein natürlicheres Aussehen. Weiße, zart gemusterte und gar durchsichtige Kleider mit hoher Taille offenbarten in Anlehnung an antike Vorbilder zur Empirezeit die Liebe zur Natürlichkeit. Im Industriezeitalter machten dann erste Modezeitschriften und Versandhäuser die Mode populär. Die aufgeklärte Haltung verhalf nun erstmalig auch der Damenunterwäsche zu ihrem Durchbruch,
während skandalsüchtige Feministinnen in der Öffentlichkeit neuerdings Hosen trugen!
Anhand prägnanter Beispiele entschlüsselt die Kunsthistorikerin Suzana Leu die Modecodes an verschiedenen Highlights des Wallraf. Indem sie insbesondere die vorhandene oder nicht vorhandene Unterwäsche im Blick behält, ermöglicht sie uns einen neuen Blick hinter die Kulissen alter Meister.
Die Veranstaltung ist leider ausgebucht!


